04 April 2025, 10:17:05

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virtueller Schreibratgeber / Re: Schreiben lernen - Handwerk polieren
« Letzter Beitrag von merin am 26 February 2025, 20:42:35 »
Ich stimme dir völlig zu. Ich finde, dass es beim Lesen oft zu merken ist, ob die Welt im Kopf der schreibenden Person aus mehr bestand als aus dem, was dort steht. Das gibt dem Ganzen oft eine schöne Tiefe.
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Federfutter / Re: Was lest ihr gerade? ab 2018
« Letzter Beitrag von Mimesis am 26 February 2025, 18:49:04 »
Ich lese gerade "We Do Not Part" von Han Kang. Der Roman wurde mir auf Englisch zu Weihnachten geschenkt. Und mir geht's damit wie mit allem, was Han Kang schreibt: Ich kann nicht aufhören zu lesen und zugleich muss ich, weil mich ihre Art zu schreiben unglaublich inspiriert. Also lese ich ein bisschen, bin begeistert, und stürze mich dann auf die nächstbeste Schreibgelegenheit, um selbst etwas zu verfassen. Wie sie das bei mir auslöst, habe ich noch nicht herausgefunden. Nur, dass da im Subtext irgendetwas lauert, vielleicht die zutiefst empathische Grundhaltung, mit der sie über Menschen und Erlebtes schreibt. Jedenfalls: ganz, ganz große Empfehlung. Eine meiner aktuellen Lieblingsautorinnen.
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virtueller Schreibratgeber / Re: Schreiben lernen - Handwerk polieren
« Letzter Beitrag von Mimesis am 26 February 2025, 17:39:47 »
Ich möchte mich ebenfalls für deine Zusammenfassungen und Reflexionen bedanken, merin. Du bringst vielschichtige Gedanken ein.

Beim Thema "Weltenbau" stimme ich den Podcastern übrigens nicht ganz zu: Für das Werk sind am Ende nur die zentralen Elemente wichtig, das stimmt. Ich würde aber argumentieren, dass wir Autor:innen beim Weltenbasteln selbst auch von den Verzierungen profitieren.

Ich bastel ja keine Fantasy-/SciFi-Welten, aber auch Realwelt-Settings verlangen einen sorgfältigen Aufbau. Beispielsweise habe ich für mein aktuelles Projekt eine Jahrzehnte überspannende Liste von Schulklassen erstellt. Aus Podcast-Sicht wahrscheinlich größtenteils Verzierung, da die ganzen Kinder, die ich mir dafür ausgedacht habe, nie eine Rolle in der Geschichte selbst spielen werden, auch ihre Familien nicht. Aber für mich war es sehr wichtig, diese Liste zu entwickeln, weil ich darüber die soziale Dynamik in dem Ort, über den ich schreibe, durchblicken und weiterentwickeln konnte.
Das heißt: Manchmal führt der Weg zum Zentrum über die Verzierung.
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Ausschreibungen und Wettbewerbe / Re: Uschtrin Newsletter
« Letzter Beitrag von LaHallia am 19 February 2025, 18:09:06 »
Preise & Stipendien

Liebe Autorinnen und Autoren,

Sie haben sich für unseren kostenlosen E-Mail-Benachrichtigungsservice angemeldet und erhalten daher heute am 19. Februar 2025 Hinweise auf Literaturwettbewerbe und -stipendien.

Die hier genannten sowie weitere Ausschreibungen sind auf der »Autorenwelt« zu sehen, und zwar unter » Förderungen «.

Folgende Preise (5) und Stipendien (2), die neu ausgeschrieben worden sind, finden Sie unter:
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Kommen Sie zur LEIPZIGER AUTOR*INNENRUNDE, der Konferenz für alle Schreibenden.
Am 29. März 2025 auf der Leipziger Buchmesse mit dem Tischrunden-Format.
Sie erfahren alles Relevante zum Schreiben, Veröffentlichen und Vermarkten.
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Preise (5)

(1)
10. Weimarer Poetryfilm-Preis
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/10-weimarer-poetryfilm-preis
Teilnehmen können Filmemacherinnen und -macher aller Länder und jeden Alters mit maximal drei Kurzfilmen, in denen Film und Lyrik auf innovative Weise aufeinander bezogen werden. Die eingereichten Filme sollen nicht länger als 10:00 Minuten und seit 2022 produziert worden sein. Dotierung: Jurypreis Beste Animation: 1.200 Euro, Bester Realfilm: 1.200 Euro; Publikumspreis: 250 Euro. Einsenden bis zum 28. Februar 2025.

(2)
Klasse zum Thema PLOTTEN mit Schriftstellerin FALKNER
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/klasse-zum-thema-plotten-mit-schriftstellerin-falkner
Die schule für dichtung wien bietet zwei geförderte Teilnahmen an für die Klasse mit FALKNER (Autorin, Performancekünstlerin, Hörspielregisseurin). Es entfällt also die Teilnahmegebühr. Termine der Klasse »DEN SPIELSTAND KENNEN – Plotten Kartieren Bauen« mit FALKNER: 7. und 8. April, 11. April, 23. April; Präsentation am 24. April 2025. Bewerben bis zum 3. März 2025.

(3)
Literaturpreis der Kunststiftung NRW – Straelener Übersetzerpreis 2025
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/literaturpreis-der-kunststiftung-nrw-straelener-uebersetzerpreis-2025
Berücksichtigt werden literarische Übersetzungen von Werken erzählender Prosa in die deutsche Sprache. Die Übersetzung muss publiziert und sollte lieferbar sein. Je Übersetzer:in kann nur ein Werk eingereicht werden. Keine Altersbeschränkung. Dotierung: Hauptpreis: 25.000 Euro, Förderpreis: 5.000 Euro. Einsenden bis zum 16. März 2025 (= Stichtag, an dem alle Unterlagen vollständig vorliegen müssen).

(4)
Ilse-Schwepcke-Preis
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/ilse-schwepcke-preis
"Die besten Neuerscheinungen weiblicher Reiseliteratur in englischer wie in deutscher Sprache werden ab 2025 jährlich mit den beiden Ilse-Schwepcke-Preisen gewürdigt." "Nur in deutscher bzw. englischer Sprache verfasste Erstausgaben – keine Übersetzungen – sind für die Einreichung zugelassen. Dabei muss es sich um Reiseberichte handeln, die von einer sich als weiblich verstehenden oder transidentitären Person selbst verfasst worden sind. Belletristik, Lyrik, Reiseführer, Foto- oder Kinderbücher sind nicht erlaubt. Der Titel muss zwischen dem 1. April 2024 und dem 31. März 2025 erschienen sein. Teilnehmen können ausschließlich Buchverlage. Digitalpublikationen und Selfpublisher sind von der Preisvergabe ausgeschlossen." Dotierung: Die beiden Gewinnerinnen erhalten 5000 Pfund bzw. 6000 Euro. Einsenden bis zum 30. März 2025.

(5)
Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis 2025
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/christoph-martin-wieland-uebersetzerpreis-2025
Der Preis wird alle zwei Jahre für die herausragende Übersetzung literarischer Werke unterschiedlicher Genres ins Deutsche verliehen, und zwar 2025 für die Übersetzung eines historischen Romans. Dotierung: 15.000 Euro. Bewerben bis zum 15. März 2025.
 
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Stipendien (2)

(1)
Schreibhain-Stipendium im Jahrgang XXII
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/schreibhain-stipendium-im-jahrgang-xxii
Das Stipendium beinhaltet die kostenfreie Teilnahme an der berufsbegleitenden Autor*innenausbildung (Jahrgang XXII) im Schreibhain inklusive des Pitchings vor Literaturagenturen und Verlagen. Ggf. anfallende Kosten für Anfahrt, Übernachtung in Berlin und Verpflegung sind vom Stipendiaten selbst zu tragen. Eine Bar-Auszahlung im Gegenwert des Gewinns ist ausgeschlossen. »Die Bewerbung für das Stipendium ist nicht an eine reguläre Bewerbung für die Autorenausbildung gekoppelt.« Bewerben bis zum 7. März 2025.

(2)
Ludwig-Harig-Stipendium 2025
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/ludwig-harig-stipendium-2025
Um das Ludwig-Harig-Stipendium bewerben können sich Nachwuchsautor:innen aus der Großregion Saar-Lor-Lux-Elsass-Wallonie-Rheinland-Pfalz oder Autorinnen und Autoren, die thematisch über das Saarland oder die Großregion arbeiten. Unter Nachwuchsautor:innen sind Autor:innen zu verstehen, die nicht mehr als drei eigenständige Veröffentlichungen vorweisen sollten. Werke der Kinder- und Jugendliteratur sind ausgeschlossen. Das Stipendium ist mit 10.000 Euro dotiert und auf zwei Jahre befristet. Ein Anteil in Höhe von 3.000 Euro ist als Publikationszuschuss zu betrachten, der es Autor*innen ermöglicht, ihre Arbeitsergebnisse zu veröffentlichen. Bewerben bis zum 31. März 2025.
 
Liebe Grüße
Sandra Uschtrin vom Autorenwelt-Team
15
virtueller Schreibratgeber / Re: Schreiben lernen - Handwerk polieren
« Letzter Beitrag von merin am 16 February 2025, 19:53:01 »
Das ist gut zu wissen. Ich habe mich nämlich schon gefragt, ob das überhaupt für irgendwen interessant ist, was ich hier tue.
16
virtueller Schreibratgeber / Re: Schreiben lernen - Handwerk polieren
« Letzter Beitrag von Lartaigh am 16 February 2025, 18:22:06 »
Hey merin,

kein inhaltlicher Beitrag, aber ich lese hier immer fleißig, wenn du zusammenfasst und freue mich drüber. Danke!

VG
Lartaigh
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virtueller Schreibratgeber / Re: Schreiben lernen - Handwerk polieren
« Letzter Beitrag von merin am 16 February 2025, 17:06:33 »
Heute habe ich Folge 18.43: Worldbuilding in Miniature gehört. Es geht um Weltenbau in Kurzgeschichten. Was ich mitgenommen habe:
- ein Weltenbauelement, das mehr als zwei Sätze Erklärung braucht, sollte wahrscheinlich verworfen werden
- nicht alle Figuren haben dasselbe Wissen über die Welt
- es gibt Weltenbau, der Verzierung ist, und Weltenbau, der zentral ist. Genaues Wissen brauche ich als Autorens nur über die zentralen Dinge. Wenn eine Verzierung mehr als einmal erwähnt wird, wird sie zentral und ich kreiere die Erwartung, dass damit etwas passiert
- eine Anfangsmöglichkeit für eine Geschichtenidee ist ein Satz "Was wäre wenn ..." und die Frage, wer dann leidet.

Hausaufgabe:
Nimm ein umfassendes Weltenbaukonzept und daraus ein oder zwei ikonische Elemente. Schreibe eine Szene, in der dieses Element eine Schlüsselrolle spielt.

18
Ausschreibungen und Wettbewerbe / Re: Uschtrin Newsletter
« Letzter Beitrag von LaHallia am 11 February 2025, 14:46:48 »
Liebe Autorinnen und Autoren,

Sie haben sich für unseren kostenlosen E-Mail-Benachrichtigungsservice angemeldet und erhalten daher heute am 11. Februar 2025 Hinweise auf Literaturwettbewerbe und -stipendien.

Die hier genannten sowie weitere Ausschreibungen sind auf der »Autorenwelt« zu sehen, und zwar unter » Förderungen «.

Folgende Preise (4) und Stipendien (3), die neu ausgeschrieben worden sind, finden Sie unter:
Anzeigen (2)

(1)
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(2)
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Preise (4)

(1)
Feldkircher Lyrikpreis/Theater am Saumarkt
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/feldkircher-lyrikpreistheater-am-saumarkt
Einzureichen sind fünf unveröffentlichte, deutschsprachige Gedichte zum Thema "als hafteten daran gänzlich summende traumreste". »Dieses Motto stammt aus einem Gedicht der Preisträgerin des Feldkircher Lyrikpreises 2024 Johanna Hansen und ist der Anthologie zum Feldkircher Lyrikpreis 2024 zu finden. Die Zeile wurde im Hinblick auf ein Ereignis vor 100 Jahren gewählt: 1925 wurden die Vororte Feldkirchs, und zwar Altenstadt, Levis, Tisis, Tosters, Nofels und Gisingen, mit dem Stadtkern vereinigt – nunmehr Großfeldkirch. Zur Teilnahme eingeladen sind Autorinnen und Autoren, welche sich in ihrer Lyrik mit dieser Textpassage/diesen Gedanken auseinandersetzen wollen.« Dotierung: 1. Preis: 3.000 Euro, 2. Preis: 1.000 Euro, Publikumspreis: 1.000 Euro. Bewerbungsunterlagen (bitte akribisch vorgehen, siehe Ausschreibung!) fünffach mit der Post senden. Einsendeschluss: 15. März 2025.

(2)
Lyrikpreis des Mondseelandes 2025
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/lyrikpreis-des-mondseelandes-2025
Teilnahmeberechtigt sind deutschsprachige Autor:innen, die 14 unveröffentlichte lyrische Texte in deutscher Sprache innerhalb der Einreichungsfrist online bzw. postalisch einreichen. »Darüber hinaus muss zumindest ein Gedichtband des/der Einreichenden bei einem anerkannten Verlag für Lyrik veröffentlicht worden sein. Veröffentlichungen bei Book on Demand-Anbietern, Zeitschriften und dgl. gelten nicht als „anerkannter Verlag“ im Sinne dieser Teilnahmevoraussetzung.« Dotierung: 7.500 Euro. Einsenden bis zum 15. März 2025.

(3)
Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2025
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/ulrich-grasnick-lyrikpreis-2025
»Gesucht sind lyrische Antworten, die im 40. Jahr nach dem Tod Marc Chagalls Thema und Motto, in poetische Farben gekleidet und handwerklich ausbalanciert, widerspiegeln.« Erbeten werden zwei selbstverfasste, bisher nicht veröffentlichte Gedichte in deutscher Sprache zum Thema »Antwort auf Farben«. Dotierung: Urkunde und Buch. Einsenden bis zum 15. März 2025.
Aus der Ausschreibung: »Ob auf der Staffelei die frische Leinwand, ob auf dem Schreibtisch das unbeschriebene Blatt – ihre Weißfläche lädt dazu ein, die äußeren wie unsere inneren Stürme überschaubar zu machen, sie zu bannen und zu wandeln.«

(4)
Ausschreibung für den „Tractatus – Essaypreis des Philosophicum Lech“
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/ausschreibung-fuer-den-tractatus-essaypreis-des-philosophicum-lech
»Prämiert werden herausragende Essays, die philosophische Fragen für eine breitere Öffentlichkeit verständlich diskutieren und einen Beitrag zu einer nicht nur fachspezifischen Debatte liefern. Die Originalität des Denkansatzes, die Gelungenheit der sprachlichen Gestaltung und die Relevanz des Themas werden dabei besonders berücksichtigt.« Die eingereichten Titel müssen: der Form des Essays oder des essayistisch orientierten Sachbuchs verpflichtet sein, deutschsprachige Originalausgaben sein, offiziell verlegt worden sein (keine Privatdrucke), zwischen Oktober 2024 und September 2025 erschienen sein oder erscheinen und spätestens bei der Verleihung am 26. September 2025 im Buchhandel erhältlich sein. Dotierung:  25.000 Euro. Einsenden bis zum 23. März 2025.
 
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Stipendien (3)

(1)
Gelsenkirchener Literaturstipendium "Writer in Residence" 2025
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/gelsenkirchener-literaturstipendium-writer-residence-2025
Für dieses Aufenthaltsstipendium können sich Autorinnen und Autoren bewerben, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, die deutsche Sprache sprechen und nicht älter als 40 Jahre sind. Bewerbungen von Autor*innen mit Wohnsitz in Gelsenkirchen oder einer der direkten Nachbarstädte Gelsenkirchens sind nicht möglich. Die Bewerber*innen sollten möglichst eine eigenständige Publikation vorweisen können, die nicht im Eigenverlag erschienen ist, oder fünf unselbstständige Publikationen in Zeitschriften oder Anthologien. Aufenthaltszeitraum: 1. Juli bis zum 30. September 2025. Dotierung: monatlich 1.600 Euro sowie eine Reisekostenpauschale von 300 Euro; unentgeltliches Wohnen im Kreativquartier Ückendorf. Bewerben bis zum 10. März 2025.

(2)
Atelier-Stiftung Kunst und Natur
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/atelier-stiftung-kunst-und-natur
Die Atelier-Stiftung Kunst und Natur vergibt jeweils drei vierwöchige Aufenthaltsstipendien auf dem Hof Scharrlberg in Steinbeck/Luhe, und zwar in den Bereichen bildende Kunst, Musik, Komposition oder Literatur. Insgesamt werden bis zu zwölf Stipendien pro Jahr vergeben. Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler, die bereits mit ersten Werken oder Publikationen an die Öffentlichkeit getreten sind und freischaffend tätig sind, aber auch professionell tätige bildende Künstlerinnen und Künstler, die ihr Studium bereits abgeschlossen haben. Die Stiftung übernimmt die Miete eines möblierten Einzelzimmers auf dem Hof. Zusätzlich erhält jede Stipendiatin ein Taschengeld in Höhe von 750 Euro pro Monat. Förderzeitraum: 4 Wochen. Bewerben bis zum 15. März 2025.

(3)
Arbeitsstipendien der Landeshauptstadt München für Autorinnen und Autoren
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/arbeitsstipendien-der-landeshauptstadt-muenchen-fuer-autorinnen-und-autoren
»Die Landeshauptstadt München vergibt jährlich zwei mit je 8.000 Euro dotierte Arbeitsstipendien für literarische Projekte von Münchner Autorinnen und Autoren, die sich mit ihrem Werk bereits literarisch ausgewiesen haben und im Literaturbetrieb in Erscheinung getreten sind: durch Veröffentlichungen in Verlagen, Lesungen, Auszeichnungen oder Rezensionen. In erster Linie werden Prosaprojekte aller Genres berücksichtigt werden (Romane, Erzählungen, Romanbiographien, literarische Essays), es werden aber auch anspruchsvolle Lyrikprojekte in die Auswahl einbezogen.« Wichtig: Die Autor*innen müsen in/bei München leben (S-Bahn-Bereich). Bewerben bis zum 14. März 2025 (Datum des Poststempels)
 
Liebe Grüße
Sandra Uschtrin vom Autorenwelt-Team
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Ausschreibungen und Wettbewerbe / Re: Uschtrin Newsletter
« Letzter Beitrag von LaHallia am 30 January 2025, 17:58:54 »
Liebe Autorinnen und Autoren,

Sie haben sich für unseren kostenlosen E-Mail-Benachrichtigungsservice angemeldet und erhalten daher heute am 30. Januar 2025 Hinweise auf Literaturwettbewerbe und -stipendien.

Die hier genannten sowie weitere Ausschreibungen sind auf der »Autorenwelt« zu sehen, und zwar unter » Förderungen «.

Folgende Preise (3) und Stipendien (4), die neu ausgeschrieben worden sind, finden Sie unter:
Anzeigen (2)

(1)
Besser lesen, besser schreiben
Deep Reading für Autor*innen mit Michael Duszat
05.–06.04.2025 von 10-16 Uhr; kreativAmt, Jovyplatz 4, 45964 Gladbeck
Teilnahmegebühr: 100 €
Anmeldeschluss: 07.03.2025
Anmeldung und weitere Infos: w.remmert@literaturbuero-ruhr.de | Tel. 02043-9211400
URL: https://literaturbuero-ruhr.de/weiterbildung/

(2)
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Am 29. März 2025 auf der Leipziger Buchmesse mit dem Tischrunden-Format.
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Preise (3)

(1)
"horror!" – szenisches schreiben mit dramatikerin REBEKKA KRICHELDORF
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/horror-szenisches-schreiben-mit-dramatikerin-rebekka-kricheldorf
2 geförderte (= kostenlose) Teilnahmen an der Klasse zum Thema »Horror« mit Dramatikerin Rebekka Kricheldorf (Berlin/Prag) an der Schule für Dichtung (sfd), Wien, am 10., 11., 13. März 2025, Präsentation am 14. März 2025. Bewerben bis zum 5. Februar 2025.
Aus der Ausschreibung: »vampire, monster, werwölfe, seeungeheuer, zombies, hexen, teufel und dämonen: jede kultur erschuf sich wesen, um ihre angst zu bannen. angst vor krankheit, seuchen, katastrophen. wir packen uns die archaischen gestalten und schreiben sie ins krisengebeutelte heute fort. wir arbeiten uns an den alten biestern ab, füllen sie mit neuem sinn, verehren oder verlachen sie. ob hommage, demontage oder persiflage, in kurzdramoletten oder minimonologen, als mythengroteske oder schauershow: wir frönen theatral der angstlust.«

(2)
Annalise-Wagner-Preis
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/annalise-wagner-preis
Gesucht werden Texte mit Bezug zur Region Mecklenburg-Strelitz im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte oder von Autorinnen und Autoren, die dort leben. Dabei sind wissenschaftliche oder populärwissenschaftliche Sachtexte genauso gefragt wie Belletristik aller Genres oder Kinder- und Jugendliteratur. Willkommen sind sowohl Manuskripte als auch Publikationen aus den letzten drei Jahren, die in Verlagen, im Selfpublishing oder online erschienen sind. Dotierung: 2.500 Euro. Einsenden bis zum 1. März 2025.

(3)
Annalise-Wagner-Jugendpreis
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/annalise-wagner-jugendpreis
Die Annalise-Wagner-Stiftung aus Neubrandenburg schreibt für junge Autorinnen und Autoren bis 27 Jahre den Annalise-Wagner-Jugendpreis aus, der mit 200 Euro Preisgeld dotiert ist. Gewürdigt werden Texte, die einen Bezug haben zur Region „Mecklenburg-Strelitz“ rund um Neubrandenburg, Neustrelitz, Friedland oder Mirow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte oder die verfasst wurden jungen Autorinnen und Autoren, die dort leben. Dabei sind wissenschaftliche oder populärwissenschaftliche Sachtexte genauso gefragt wie Belletristik aller Genres oder Kinder- und Jugendliteratur. Willkommen sind sowohl Manuskripte als auch Publikationen aus den letzten drei Jahren, die in Verlagen, per Selfpublishing oder online erschienen sind. Einsenden bis zum 1. März 2025.
 
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Stipendien (4)

(1)
Bibliotheksstipendium für Autorinnen und Autoren
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/bibliotheksstipendium-fuer-autorinnen-und-autoren
Recherchieren in der Forschungsbibliothek Gotha: »Mit dem [einmonatigen] Recherchestipendium möchten die Kooperationspartner einmal im Jahr nationalen ebenso wie internationalen Autor/innen die Möglichkeit geben, für ihre literarischen Projekte nach Gotha zu kommen und mit den Beständen der Forschungsbibliothek zu arbeiten. Bewerben können sich Interessierte jeden Alters. Dotierung: 1.500 Euro. »Inbegriffen sind Reisekosten und Unterbringung im Gästehaus des Forschungszentrums Gotha (Wohneinheit mit eigenem Bad und Küche). Für Stipendiat/innen mit Kindern wird ein einmaliger Familienzuschlag in Höhe von 100 Euro gewährt.« Bewerben bis zum 28. Februar 2025.
Aus der Ausschreibung: Die Forschungsbibliothek Gotha auf Schloss Friedenstein ist eine der bedeutendsten historischen Bibliotheken im deutschsprachigen Raum. [...] Für literarische Entdeckungen geeignet sind außerdem die reichen Bestände an Reiseliteratur, der Nachlass des Science-Fiction-Autors Kurd Laßwitz oder das in Gotha intensiv erforschte Gebiet des Illuminatenordens. Neben aktueller Literatur der Forschungsbibliothek können die Nutzerinnen und Nutzer auf mehr als eine Million Monographien und Zeitschriften sowie Datenbanken und elektronischen Medien der Universitätsbibliothek Erfurt in Gotha zurückgreifen.«

(2)
Land in Sicht: Staufenberg (Landkreis Gießen) - Autor*innenresidenzen im ländlichen Raum
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/land-sicht-staufenberg-landkreis-giessen-autorinnenresidenzen-im
Für die Bewerbung für dieses Aufenthaltsstipendium ist ein fester Wohnsitz in Hessen nicht Voraussetzung. Es muss jedoch ein deutlicher Lebensbezug zu Hessen bestehen (mehr dazu in der Ausschreibung). Aufenthaltsort ist die Kleinstadt Staufenberg (ca. 8.600 Einwohner*innen) im mittelhessischen Landkreis Gießen. Es wird eine Ferienwohnung zur Verfügung gestellt. Dauer: 2 Monate (Mai bis Juni 2025). Dotierung: 5.000 Euro (zwei Raten von jeweils 2.500 Euro) sowie Reisekostenpauschale von 400 Euro. Bewerben bis zum 28. Februar 2025.

(3)
Arbeitsstipendium des Freistaates Bayern für literarische Übersetzerinnen und Übersetzer 2025
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/arbeitsstipendium-des-freistaates-bayern-fuer-literarische-uebersetzerinnen
Für das Arbeitsstipendium können sich Übersetzerinnen und Übersetzer bewerben, die ihren Wohnsitz in Bayern haben. »Zur Förderung zugelassen sind nicht abgeschlossene anspruchsvolle Übersetzungen fremdsprachiger Literatur ins Deutsche (z. B. Belletristik, Lyrik, Genre-Literatur, Sachbuch mit literarischem Anspruch, Comic/Graphic Novel). Weitere Voraussetzung ist, dass mindestens ein Werk bereits veröffentlicht wurde. Außerdem muss ein Verlagsvertrag für die Übersetzung bestehen; dabei sind print-on-demand-, Zuschuss- und Eigenverlage ausgenommen. Die Drucklegung des Buches darf nicht vor Juli des laufenden Jahres erfolgen, um sicherzustellen, dass ein Hinweis auf die Stipendienvergabe im publizierten Werk erscheinen wird.« Dotierung: Für das Stipendium stehen 10.000 Euro zur Verfügung. Bewerben bis zum 1. März 2025.

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Berliner Recherchestipendien für Übersetzerinnen und Übersetzer
= https://www.autorenwelt.de/verzeichnis/foerderungen/berliner-recherchestipendien-fuer-uebersetzerinnen-und-uebersetzer
Die Stipendien sind für professionelle Übersetzerinnen und Übersetzer mit erstem Wohnsitz in Berlin bestimmt, die bereits mindestens zwei (nicht im Eigenverlag) publizierte literarische Übersetzungen aufweisen können. Der Schwerpunkt liegt auf literarischen Übersetzungen, dazu zählen Belletristik, Kinder- und Jugendliteratur, Comics sowie Lyrik. Sachbücher sind ausgeschlossen. Dotierung: Es ist vorgesehen, sofern der Senat das Geld dafür freigibt, Recherchestipendien in Höhe von 8.000 Euro für einen Zeitraum von 4 Monaten und 4.000 Euro für einen Zeitraum von 2 Monaten zu vergeben. Bewerben bis zum 4. März 2025.
 
Liebe Grüße
Sandra Uschtrin vom Autorenwelt-Team
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virtueller Schreibratgeber / Re: Schreiben lernen - Handwerk polieren
« Letzter Beitrag von merin am 26 January 2025, 16:00:20 »
Heute habe ich Writing Excuses 18.49 gehört "Giving your Story A Voice". Inzwischen weiß ich ja schon, dass Kowal immer einfache Kategoriesysteme anbietet. Hier ist das etwas zu der Stimme eines Textes auf verschiedenen Ebenen, was für mich so wenig eingängig war, dass ich es vergessen habe. Aber was ich mitgenommen habe und was ja auch einleuchtend (und nicht neu für mich) ist: Es gibt Dinge, die wir durch Handwerkszeug bewusst wählen und ändern können, wie Perspektive und Genre, und dann noch Dinge, die wir kaum beeinflussen können, wie unsere je eigene Erzählstimme. Schreibenlernen heißt immer, diese eigene Stimme zu finden und zu trainieren und dabei nicht davor zurückzuschrecken, im Text sichtbar zu werden. Diese Angst vor dem Sichtbarwerden, das kenne ich durchaus.
Die Hosts des Podcasts sprechen außerdem darüber, wie sich die Stimmen der Figuren mit unserer je eigenen Erzählstimme überlagern und wie mensch daran arbeiten kann, diese Stimmen zu perfektionieren. Welche Vergleiche wählt eine Figur, wie spricht sie mit wem, wie unterscheidet sich Gedachtes von Gesagtem? Erin Roberts erzählt davon, wie sie Aufnahmen von Sprecher*innen eines bestimmten Dialekts angehört hat, um in einer Kurzgeschichte den richtigen Ton zu treffen. Dabei geht es nicht darum, den Dialekt oder Akzent zu persiflieren (was verletzend sein kann für die Personen, die ihn sprechen), sondern etwas im Sprachfluss, dem Tempo oder Wortschatz zu finden, was sich gut umsetzen lässt. Ich kenne ehrlich gesagt keine Person, die sich für eine Kurzgeschichte so viel Arbeit gemacht hat. Und habe so eine weitere Antwort auf die Frage gefunden, warum ich so wenige wirklich gute deutsche phantastische KGs finde.

Die Autor*innen berichten außerdem davon, dass sie bestimmte Musik hören oder Autor*innen lesen, um vor dem Schreiben in die richtige Stimmung zu kommen. Als Hausaufgabe schlagen sie vor, im Café oder einem Podcast einer Person zuzuhören und einen Dialog zu schreiben, in dem die Art dieser Person, zu sprechen, eingefangen ist.
Wow, das halte ich für eine schwierige Übung. Aber vielleicht sollte ich es mal probieren.
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